Wie anonym ist das Internet wirklich?
Die meißten Menschen sind der Meinung, dass sie das Internet im Verborgenen und somit auch anonym nutzen. Doch das Internet ist keineswegs ein anonymer Raum. Wo und wie die Nutzer beim Surfen im Internet Spuren hinterlassen und welche Informationen dabei über sie gespeichert werden, wissen die wenigsten. So gibt es zum Beispiel die so genannten Log Files. Durch diese wird jeder Aufruf einer Seite mitprotokolliert. Jeder Besuch einer Seite ist durch die Log Files identifizierbar. Bei den Log Files werden also von dem Nutzer selbst Spuren im „Netz“ hinterlassen. Anders ist dies z.B. bei den Cookies (Hierbei handelt es sich nicht, wie man an dem Namen vermuten könnte, um einen Keks, sondern um eine kleine Textdatei in dem Browser der Nutzer. In dieser Datei wird das Verhalten des Nutzers registriert: die Passwörter, persönlichen Daten, die am häufigsten aufgerufenen Webseiten des Nutzers usw. ). Durch die Cookies können z.B. Daten über den Nutzer bekannt werden, die dieser eigentlich nicht preisgeben wollte. Ebenso erleichtert es die (re)identifizierung der Computers, wenn der Nutzer von diesem erneut auf eine Website zugreift.
Zum Problem könnte dies werden, wenn dem Besucher auf einer Internetseite persönliche Daten „gezogen“ werden. Cookies sind unter anderem für die Werbebranche interessant. Durch sie erhofft man sich, informationen über das Konsumverhalten der Nutzer zu bekommen (Z.B. welche Internetseiten wurden von dir besucht?)
Was ist hier dann noch anonym?



Hallo Frau Grecht.Ich finde Ihren Artikel sehr interessant geschrieben.Wie Sie schon erwähnt haben,wissen die wenigsten Menschen,dass sie Spuren im Netz hinterlassen.